Fulfillment-Center

Das große ABC des Lagerns – Teil 2

K wie Kommissionierlager

Im Kommissionierlager, auch Kleinregallager genannt, wird alles für den Versand vorbereitet. Die Waren warten übersichtlich sortiert, ausgepackt und griffbereit auf das sogenannte Pick & Pack. Am ehesten ist das mit einem Supermarkt vergleichbar, in dessen Regalen ausreichend Produkte quasi für das Tagesgeschäft lagern, um die Nachfrage der Kunden rasch befriedigen zu können. Kommissionierlager sind auf allen Ebenen begehbar und so effizient konstruiert, dass Güter nach Bestellung unverzüglich an den Packplätzen landen. Bei Fulfillment Berlin erreichen die Kommissionierer alle fünf Etagen des Lagers über Treppen und einen Lift.

Lagern - Kommissionierlager

K wie Keller

Ob nun als Keller oder Dachboden – Wohnungen verfügen oft über zusätzliche Stau- und Lagerfläche in einem Abstellraum. Landen darf da beinahe alles, was zum Wohnen dazugehört, etwa Möbel, Werkzeuge, Klamotten, ausrangierte Elektrogeräte und natürlich auch Vorräte. Leicht entzündliche Güter (siehe auch Gefahrgut) gehören genauso wenig in den Keller wie gewerbliche Produkte. Aus versicherungsrechtlichen Gründen sollten auch Wertsachen dort eher nicht aufbewahrt werden.

Nordkurier Logistik

L wie Logistik

Logistik umfasst sämtliche Glieder einer komplexen Lieferkette von der Beschaffung von Rohstoffen und Gütern, über die Produktion von Waren und Erzeugnissen, deren Lagerung bis hin zur Verteilung und dem Versand. Der permanente Fluss von Gütern (inklusive Rücklieferungen) wird von der Logistik geplant, geregelt und kontrolliert. Die Nordkurier Logistik good-stock bietet umfangreiche Lagerungs- und Versanddienstleistungen im Bereich Fulfillment an.

M wie Magazinbox/ Magazincontainer

Als praktische Alternative zu Gartenhaus und Geräteschuppen finden Magazinboxen und Lagercontainer im heimischen Kontext zur Aufbewahrung von Werkzeugen, Geräten, Gartenmöbeln immer öfter Verwendung. Hersteller bewerben derartige Lagerboxen, die überwiegend in Handwerk, Industrie und Gewerbe zu Einsatz kommen, als kompakt, unkompliziert transportfähig und diebstahlsicher. Magazinboxen sind in der Regel vollverzinkt und wetterfest.

R wie Reservelager

Waren, die im Verkaufsraum keinen Platz finden, können in Reservelagern auf den Verkauf an potenzielle Kunden warten. Man kennt das aus dem Schuhfachhandel, wenn Modelle nicht in allen Größen in den Ladenregalen vorrätig sind. Auch in der Unterhaltungselektronik, im Computerfachhandel, bei Haushaltswaren oder bei Optikern, um nur einige zu nennen, wird ein Gros der Waren „hinten im Lager“ aufbewahrt. Ähnlich wie Auslieferungslager im Großen sollen Reservelager im Kleinen Fehlbestände und Lieferengpässe vermeiden und Kundenwünsche schnellstmöglich erfüllen.

S wie Self Storage Box

Ob in Form von gebräuchlichen Containern oder als Zellen in klimatisierten Anlagen – Self Storage Boxen erfreuen sich in den Städten wachsender Beliebtheit. Privatkunden können sich hier schnell, flexibel und meist günstig unterschiedlich großen Stauraum mieten, zum Beispiel, wenn die Wohnung renoviert wird oder ein Haushalt aufgelöst werden muss. Auch für gewerbliche Zwecke eignen sich diese Boxen etwa dann, wenn Firmen auf Zeit mehr Lagerfläche benötigen.

S wie Silo

Am bekanntesten sind vermutlich die Getreide-Silos der Landwirtschaft, aber auch Futtermittel oder sogenannte Schüttgüter wie Zement und Kalksteinmehr werden in Hochsilos gespeichert. Befüllt werden die stattlichen Behälter in aller Regel von oben – und von unten entleert. Technische Raffinesse in Form von Trichtern sorgt dafür, dass sich früher und später eingefüllte Güter vermengen. Silos funktionieren daher bewusst nicht nach dem Motto „First In, First out“. Sie dienen als Depots, als Zwischenlager.

T wie Temperaturgeführte Lager

Die ersten Impfstoffe gegen Corona haben die Logistik weltweit aber auch im Lokalen vor Riesenherausforderungen gestellt. Sowohl beim Transport als auch bei der Aufbewahrung muss etwa das Serum von Biontech-Pfizer bei extrem kalten Temperaturen von minus 80 Grad Celsius gelagert werden. „Für temperaturempfindliche Waren sind spezielle temperaturgeführte Lager notwendig“, sagt good-stock-Experte Michael Kahn. „Wichtig ist dabei, dass die Kühlkette zu keiner Zeit unterbrochen wird.“ Neben pharmazeutischen Produkten betreffe das vor allem Lebensmittel. Während die einen Produkte zum Schutz vor dem Verderben gekühlt werden müssen, sind andere frostempfindlich und benötigen eine entsprechend beheizte Lagerung.

T wie Tanklager

Bevor der Kraftstoff getankt werden kann, der dann den Motor zum Laufen und den Wagen zum Rollen bringt, muss der entsprechende Sprit seinen Weg zur Tankstelle meistern. Die Mineralöl-Logistik verwendet dazu speziell gesicherte Tanklager, die für die Zwischenlagerung von Chemikalien geeignet sind. Neben explosiven Treibstoffen lagern Tanklager auch Heizöl, Flüssigerdgas oder andere flüssigen Chemikalien.

U wie Umschlaglager

Ein Umschlaglager dient der kurzfristigen Lagerung von Waren und Gütern während des Umschlages von einem Transportmittel auf ein anderes. „Aktuell haben wir das bei good-stock nicht“, erklärt Fulfillment-Experte Kahn. Denkbar wäre jedoch, dass „ein Logistik-Unternehmen sich bei uns andockt und sein Fahrzeug entlädt. Die Ware würde dann auf mehrere Fahrzeuge umgeschlagen.“ Das Verteilzentrum von Brief- und Paketdiensten sei im Grunde nichts anderes als eine Art Umschlaglager, nennt Kahn als Beispiel.

V wie Vorratslager (siehe Reservelager)

V wie Verkaufslager

Im Einzelhandel ist das Verkaufslager der für den Kunden zugängliche Ladenbereich, in welchem die Waren zum Verkauf feilgeboten werden.

W wie Werkzeuglager

Was für Hobbygärtner der Geräteschuppen und Heimwerker Keller oder Garage sind, findet in Betrieben des produzierenden Gewerbes in unterschiedlich ausdifferenzierten Werkzeuglagern seine Bestimmung. Entsprechende Lagersysteme sorgen dort nicht nur für logische Ordnung, sondern sie verhindern ferner, dass Kollegen zum Feierabend mal eben aus Versehen die entliehene Bohrmaschine oder den Presslufthammer mit nach Hause schleppen.

In den Zwischenlagern der Zollbehörden können Transitwaren auf begrenzte Zeit innerhalb der Europäischen Union gelagert werden, ohne dass dafür Einfuhrsteuern anfallen. Zolllager werden selbstverständlich überwacht, sie liegen unter dem amtlichen Zollverschluss. Handelspolitische Maßnahmen, die die Ein- und Ausfuhr regeln, finden in diesen Bereichen keine Anwendung. Weitere Infos dazu unter www.zoll.de

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