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Warenzusammenstellung

Kommissionierung:
Arten, Ablauf und Automatisierung

Bei der Kommissionierung werden Artikel aus dem Lager entnommen und zu einem Kunden- oder Produktionsauftrag zusammengestellt. Sie ist einer der wichtigsten Schritte im Fulfillment: Fehler wirken sich unmittelbar auf Lieferzeit, Kosten und Kundenzufriedenheit aus. Entscheidend sind deshalb klare Daten, geeignete Lagerstrukturen und eine zuverlässige Kontrolle.
Definition

Was bedeutet Kommissionierung?

Ein Auftrag enthält eine oder mehrere Positionen mit bestimmten Mengen. Die Kommissionierung sorgt dafür, dass genau diese Artikel aus dem verfügbaren Bestand entnommen und dem richtigen Auftrag zugeordnet werden. Ein einzelner Entnahmevorgang wird häufig als Pick bezeichnet. Enthält ein Auftrag drei unterschiedliche Artikel, sind in der Regel mindestens drei Picks erforderlich.

Ablauf

So läuft die Kommissionierung ab

1

Auftrag

Der Auftrag wird aus dem Shop-, Marketplace- oder ERP-System an das Lagerverwaltungssystem übertragen.
2

Prüfung

Das System prüft Bestand und Reservierung und erzeugt einen Kommissionierauftrag.
3

Zusammenführung

Mitarbeiter oder automatisierte Systeme führen die benötigten Artikel zum Auftrag zusammen.
4

Kontrolle

Artikel und Mengen werden per Scan oder einem anderen Kontrollverfahren bestätigt.
5

Übergabe

Der vollständige Auftrag wird an Verpackung, Konfektionierung oder Versand übergeben.
Übersicht

Welche Arten der Kommissionierung gibt es?

Person-zur-Ware

Ware-zur-Person

Einstufig und mehrstufig

Warum ist scanbasierte Kommissionierung wichtig?

Barcode-Scanning bestätigt Artikel, Lagerplatz und Menge direkt im Prozess. Dadurch werden Verwechslungen schneller erkannt, Bestandsbewegungen nachvollziehbar und manuelle Buchungen reduziert. Technik ersetzt jedoch keine sauberen Stammdaten: Artikelnummern, Barcodes, Einheiten und Lagerregeln müssen eindeutig gepflegt sein.

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Kommissionierung mit AutoStore

Im AutoStore werden Artikel in Bins gelagert. Roboter bringen benötigte Behälter zu den Ports, an denen Aufträge scanbasiert bearbeitet werden. GOOD-STOCK nutzt in Berlin rund 40.000 Bins, 15 Ports und 50 Roboter. In Verbindung mit standardisierten Abläufen erreicht GOOD-STOCK eine Pickgenauigkeit von 99 %. Für Produkte außerhalb des Systems können ergänzende Lager- und Kommissionierprozesse eingesetzt werden.

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Parameter

Wichtige Kennzahlen

1

Pickgenauigkeit:
Anteil der korrekt entnommenen Artikel

2

Picks pro Stunde:
bearbeitete Entnahmen je Zeiteinheit

3

Durchlaufzeit: Zeit vom Auftragseingang bis zur Übergabe an den nächsten Prozess

4

Fehlerquote:
falsche Artikel, Mengen oder Zuordnungen

5

Bestandsgenauigkeit:
Übereinstimmung von Systembestand und tatsächlichem Bestand

Inhouse oder Outsourcing

Wann sollte Kommissionierung ausgelagert werden?

Eine Auslagerung kann sinnvoll sein, wenn eigene Flächen oder Teams an Grenzen stoßen, Varianten und Aufträge wachsen oder saisonale Peaks regelmäßig Zusatzaufwand erzeugen. Ein Dienstleister sollte nicht nur eine hohe theoretische Leistung nennen, sondern erklären, wie Artikel, Sonderfälle, Kontrollen und Daten im konkreten Setup abgebildet werden.

FAQ

Häufige Fragen

Ein Pick ist die Entnahme einer bestimmten Artikelmenge für einen Auftrag. Die Anzahl der Picks beeinflusst Aufwand und Kosten der Kommissionierung.

Pick & Pack verbindet das Zusammenstellen der Ware mit der anschließenden Verpackung und Versandvorbereitung.

Nein. Größe, Gewicht, Beschaffenheit und Zugriffshäufigkeit bestimmen, ob ein Artikel in Bins gelagert werden kann. Andere Produkte werden über ergänzende Lagerbereiche abgewickelt.
Wir sind für Sie da

Kommissionierung skalierbar aufstellen

Wir prüfen Artikelstruktur, Auftragsdaten, Picks und Peaks und entwickeln daraus ein passendes Fulfillment-Setup.

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