Sandra Jahnke im Fulfillment Center

Gelernte Konditorin arbeitet heute als Schichtleiterin im good-stock Fulfillment Center

Sandra Jahnke mag Herausforderungen im Leben. So war der Neuanfang in der Logistik für sie eine spannende Erfahrung. Im Fulfillment Center der Nordkurier Mediengruppe ist die Berlinerin für das Picken und Packen verantwortlich. Privat begeistert sie sich für einen Trendsport.

2 Uhr 45 klingelt der Wecker von Sandra Jahnke in Weißensee. Die Ur-Berlinerin startet in den Tag, während sich die Hauptstadt in ihrer Tiefschlafphase befindet. Um sechs fängt die Frühschicht im Fulfillment Center der Nordkurier Mediengruppe im Süden von Berlin an. Bis dahin sind es noch drei Stunden. Doch Sandra Jahnke, die als Schichtleiterin für zwei Logistik-Teams verantwortlich ist – hält nicht viel von Hektik am frühen Morgen: „Ich möchte vor der Arbeit in Ruhe frühstücken und Kaffee trinken.“

Mitten in der Nacht aufstehen fällt ihr nicht schwer. Die 40-Jährige ist es gewohnt. Immerhin hatte sie nach der Schule eine Ausbildung zur Konditorin absolviert und Jahre lang in dem typischen Frühaufsteher-Beruf gearbeitet. Doch den Job musste die Mutter eines volljährigen Sohnes, der in Berlin studiert, wegen einer leichten Mehlstauballergie aufgeben. „Zeit für etwas Neues“, so kommentiert Sandra Jahnke ihren Werdegang, der sie vor neun Jahren in die Welt der Logistik führte. Damit gehört die Quereinsteigerin zu dem Stammpersonal, das good-stock – vor drei Jahren gegründet – von Anfang an tatkräftig unterstützt.

Sandra Jahnke im Fulfillment Center
Schichtleiterin Sandra Jahnke verschafft sich morgens als Erstes einen Überblick über die aktuelle Auftragslage im Fulfillment Center. Fotos: Salka

Halb sechs öffnet Sandra Jahnke das Fulfillment Center

Gegen 4 Uhr verlässt die Lagerfachkraft das Haus und durchstreift zunächst mit der Tram, dann mit der Ringbahn, zuletzt mit der S-Bahn in Richtung Schönefeld mehrere Stadtbezirke. Man würde sich wundern, wie viele Menschen schon unterwegs sind! „In der Straßenbahn finde ich oft keinen Sitzplatz.“ Hingegen sei die S-Bahn „meist wie leergefegt“, was an den aktuellen Reisebeschränkungen liegen kann, vermutet sie. Auf den nächsten Stationen kann sie ein bisschen dösen. Das letzte Wegstück zum Logistikdienstleister läuft sie zu Fuß.

Sandra Jahnke überlässt nichts dem Zufall: „Halb sechs schließe ich die Tür auf und lasse die Kollegen rein.“ Während sich ihre Lagermitarbeiter einen Kaffee holen und auf das Picken und Packen vorbereiten, verschafft sich die Schichtleiterin am Computer einen Überblick. „Die wichtigsten Aufträge vom Vortag verteile ich im Team.“ Genauso wie die Kommissionierwagen.

Dabei handelt es sich um mehrstöckige, fahrbare Warenkörbe, mit denen georderte Artikel aus dem Kleinregallager eingesammelt, spricht gepickt, werden. Diese Arbeiten übernimmt das Team der Kommissionierer. An den Packplätzen macht das Packer-Team Waren versandfertig. „An Spitzentagen verlassen schon mal Tausend Pakete das Fulfillment Center“, berichtet Sandra Jahnke stolz, die für beide Bereiche zuständig ist.

Sport spielt im Leben der Lagerfachkraft eine große Rolle

Dass sie ihre Teams nach Bedarf unterstützt, versteht sich für sie von selbst. „Man will ja Vorbild sein.“ An hochfrequentierten Tagen bringt sie es schon mal auf 15 Kilometer. Das hat sie auf ihrer Fitness-Uhr abgelesen. Klingt nach einem perfekten Trainingsprogramm? Sandra Jahnke winkt lachend ab. Aber Sport spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle. „In meiner Freizeit bin ich am liebsten in der Natur. Fahre Fahrrad“, sagt Sandra Jahnke, die sich kürzlich einen Traum erfüllt hat.

„Mein Freund und ich haben uns ein SUP-Board gekauft.“ SUP steht für Stand-Up-Paddling (Stehpaddeln) und ist ein Trendsport. Im Sommer soll das Vergnügen starten. Nervös? „Überhaupt nicht. Wenn du Fahrrad oder Kajak fahren kannst, sollte auch Stand-Up-Paddling klappen.“ Seen gibt es im Berliner Umland zur Genüge. Zu ihren Lieblingsseen zählen im Norden der Obersee bei Wandlitz und der Große Wukensee bei Biesenthal.

Den Wechsel in die Welt der Logistik hat sie nicht bereut

Die Arbeitszeit im Fulfillment Center vergeht in der Regel wie im Fluge. Die meisten Artikel, etwa Merchandise von Bravado oder Sohlen von Currex, sind leicht zu picken und zu packen. Trotzdem merke man am Feierabend schon, was man geleistet hat. Der vielseitige Job bei good-stock macht ihr Spaß. Den Wechsel vom Kuchen backen zum Pakete packen hat sie nicht bereut. „Eine tolle Herausforderung.“

15 Uhr endet die Frühschicht. Jetzt freut sich Sandra Jahnke auf ihre Familie. Zur Verabschiedung eine kleine Überraschung: Die gelernte Frühaufsteherin verrät, dass ihr die Spätschicht im Fulfillment Center lieber ist. Jede zweite Woche kann sie dann nämlich ausschlafen.

von Sirko Salka

Natalia Cojocar, Katrin Hoffman, Sandra Jahnke
Natalia Cojocar (links) arbeitet als Picker bei good-stock. Katrin Hoffman (Mitte) wird momentan von Sandra Jahnke als Schichtleiterin angelernt.

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